Nachrichten

Spendermahl zum Freiwilligen Kirchgeld 2007/2008
Eingestellt am: 09.06.2008

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Gottesdienste

11.02.12 15:30 Uhr: Gottesdienst im Ev.Altenhilfezentrum

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12.02.12 10:00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl

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Kirchenmusik

Freitag, 24. Februar 2012, 19.30 Uhr: Arien, Kantaten und Instrumentalmusik

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Spendenprojekte

Spendenaktion 2011/2012 - Sarzbüttler Glockenstuhl

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Briefe aus Papua

Die neuesten Briefe finden Sie weiter unten auf dieser Seite

  • 2. Februar 2007

 
 
Liebe Mama Gisela Ketelsen 
Guten Morgen Dir und Deiner Familie und Meldorf und Süderdithmarschen im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Amen. 
Ein Dankesbrief geht an Euch, weil Ihr im Advent 2006 viele Grüße an uns geschickt habt. Danke für Eure guten Gedanken und Eure Grüße! Als ich den Brief bekam, rief ich das Kommitee zum 27.01.07 in das Haus von Pastor Raymond in der Paripia-Gemeinde zusammen zur Kagua-Station, und wir verteilten die Briefe an alle, an die Ihr geschrieben hattet. Minesa Lapa und P. Yandi Tapa, P.Yandawai Ipisa und P. Steven Walawe, Mr. Simon Osa , P.Raymond und Mr. Roy Roka und in der Ripurugemeinde an Mr. Makson Moke. Alle erhielten Eure Briefe und freuten sich und sagen "danke", auch danke für 10,- und 20,- € an die 
einzelnen, nur die Ripurugemeinde und P. Raymond erhielten nichts. Ich bin mit dem Geld nach Hagen auf die Bank gegangen und habe es in Kina umgetauscht und ihnen gegeben. 
 
Ein weiterer Dank unseres Komitees geht an Euch, weil Ihr von unseren Schwierigkeiten in der Lamani und Muru-Gemeinde gehört habt und 1470,- Kina für sie schicktet. Wir haben es erhalten. Und Ihr schicktet weitere 2000,- Kina für den Wabi-Kirchenkreis. Unser Komitee freut sich und dankt euch Freunden in Dithmarschen. Das Komitee dankt auch mir, Surumba, für meine Arbeit. Wir kamen um 11.00 Uhr zusammen und beendeten unser Treffen um 14.00 Uhr nach unserer Zeit - da war es bei Euch erst 6.00 Uhr am Morgen. Pastor Steven sprach das Gebet zum Schluss und alle gingen mit Freude und in Frieden nach Hause. 
 
Herzliche Grüße! Euer Surumba Yalali 

  • 12.02.2007 
     
    Liebe Gisela! 
    Wir sagen Euch Freunden "Guten Tag" im Namen unseres Herrn Jesus Christus. 
    Meine Familie und alle Freunde der Lamani-Gemeinde senden Grüße und Dank an Euch Freunde in Meldorf, einen großen Dank an Euch alle in Dithmarschen! 
    Wir in der Lamani-Gemeinde gerieten in übergroße Schwierigkeiten, aber Ihr habt uns geholfen mit 1470,- Kina die uns erreichten, und ich spreche für die ganze Gemeinde: Großen Dank an Euch alle! 
    Als ich die 1470,- Kina bekam, rief ich die beiden Gemeinden zusammen und wir teilten das Geld im Angesicht beider Gemeinden, und ich gab 835,- Kina an die Uruma-Gemeinde und 635,- an die Lamani-Gemeinde. Außerdem senden wir großen Dank an Euch wegen der 4 Pakete, die Ihr schicktet. Wir erhielten viele Geschenke mit vielen Grüßen von Euch. Auch danke für den Brief den Mr. Surumba mir gab, Du schicktest das Foto von meinem Gemeindedorf Wambu, alle sahen es an, ich gab es herum und sie freuten sich und senden ihre Grüße. 
    Im Gemeindedorf Umbini rodeten wir den Busch und pflanzten Süßkartoffeln und Bananen und Zuckerrohr, aber es braucht 8 Monate bis wir ernten können. Es ist harte Arbeit, die Gärten anzulegen. Auch arbeitet ein großes Stück Boden noch und bei einer Familie brach er, aber sie rannten weg und bauten sich ein neues Haus. Die Mühen werden noch nicht zu Ende sein, die Erde wird wohl noch ein Dorf bedecken, ich werde das später berichten. 
    Der Yare-Baum- das ist ein starker Baum-,es ist schwer, seinen Samen zu finden, dieser Baum schmückt das Dorf vor allen anderen. Marata-auch eine besondere Frucht, von der man den Samen suchen muß, man kauft damit Frauen oder erwirbt Geld. Kaffeebäume-pflanzen wir im Garten und erwerben damit etwas Geld. 
    Von unserer Provinzverwaltung erhielten wir kein Geld oder eine Hilfe. Ich möchte dir Fotos schicken, aber ich habe keine Kamera. 
    Meine Familie sendet Grüße an Frau Lore Maaß, sie sandte uns Grüße und einen freundlichen Brief vom 2. Advent. 
    Meine Familie sendet auch Grüße an Dich und alle Freunde, weil Ihr uns stärkt. 
    Malaria ist sehr stark, eine Frau starb am 26.01.07 und viele haben die Krankheit. 
    Gott segne Euch. Euer Pastor Steven 
     

Brief vom Evangelisten Roy Roka
       Rikana-Gemeinde, Wabi

Meine Hauptrede an Euch:
Paulus dankt Gott und zeigt den Weg, zu Jesus zu gehen.

Liebe Mama Gisela Ketelsen und alle Frauen und Freunde in Deutschland – wir Familien und Freunde und Christen der Rikana Gemeinde und dem Dorf Muru- wir senden Grüße an Euch im Namen unseres Herrn Jesus Christus – er möge uns allen unser Herz erfüllen mit Seinem Frieden.

Am 2. Adventssonntag haben Christen in der Muru-Gemeinde uns zum Gottesdienst getroffen und für Euch gebetet. Die Rede Gottes dafür steht im Brief der Philipper, 1. Kap., 3-11:
Paulus dankt Gott – und zeigt den Weg zu Jesus

Zu aller Zeit denken wir an Euch, wir danken unserem Gott; in allen meinen Gebeten wünsche ich Euch zu helfen! Ich freue mich und bete, ich freue mich über Euch – warum? Vom 1. Tage an bis jetzt seid Ihr unsere Mitarbeiter, um das Wort der Guten Botschaft Jesu zu sagen, und ich weiß es wirklich:
Gott hat das gute Werk in Euch angefangen, und er wird es weitergehen lassen, immer weiter bis zum Tage Jesu Christi, seiner Erscheinung , und Ihr bleibt in unserem Herzen , so wie ich weiß, dass Ihr dieses gute denken auch in Euren Herzen habt – egal , ob wir im Gefängnis sind oder in Freiheit den Glauben stärken können , Ihr seid Mitarbeiter von mir in diesem guten Werk Gottes , das er mir für seine Menschen gegeben hat.

Seite 2:  In unserem Wabikirchenkreis gibt es gute Zusammenarbeit mit Euch. Mr. Surumba ist ein guter Arbeiter für die Partnerschaft, darüber freuen wir uns. Gott segne Euch alle!
Wir Christen senden viele Grüße nach Deutschland!  
Euer Roy Roka,  Rikana-Gemeinde


Das Dorf Muru ist eine der Gemeinden, deren Felder und Gärten verschüttet wurden und die von uns Hilfe erhielten.

  •   Lutherisches Church College, Banz,vom 29.04.07 
     
    Liebe Mama Gisela, 
    hallo und viele Grüße im Namen unseres Herrn Jesus Christus. 
    Mama, ich habe Dein Päckchen bekommen und sage großen Dank! Mama, ich möchte ein bisschen von mir erzählen. Ich zeige das Gesicht der Frauen im Wabi-Kirchenkreis und gehe zur Schule. Es gibt keine Frau im Wabi, die auf solche Schule geht. Durch das Vermögen und die Sorge der Frauen wurde ich auf diese Schule geschickt, ich bin aus der Ripuru-Gemeinde(die liegt um die Wabi-Station). 
    2006 hat meine Familie das Schulgeld bezahlt, in diesem Jahr gabt Ihr mir eine große Hilfe. Für Eure Arbeit danke ich Gott. Hofagao legte 500.- Kina davon für dieses Jahr dazu, 200,- bleiben für nächstes Jahr. 
    Im vergangenen Jahr gab es Schwierigkeiten in der Schule, und wir schlossen sie für einige Zeit. Darum gehen 500,- Kina auf das halbe Semester in diesem Jahr. 
    Ich danke Euch sehr für Eure Hilfe. Ich sehe Euch nicht, aber in Gottes Geist und im Gebet sind wir zusammen. 
    Gott gab uns die Liebe füreinander, er liebte uns zuerst. Diese Liebe Gottes kann mit uns bleiben allezeit. 
    Eure Betty Nakisi 
    -Schülerin- 
     

  •   Banz, 27.04.07 
    Liebe Gisela, 
    übermorgen fliegt Waltraud Behrmann nach Deutschland zurück. Ich gebe viele Grüße mit. Hier ein wenig über mich und meine Arbeit. 
    Über Karfreitag -eine Woche Ferien- war ich in Wau und habe meine Schwester und ihre Familie besucht. Das hat mir gut getan. Heute ist Samstag, die erste Schulwoche für dieses Semester. Einige Schüler kommen später, sie haben Probleme mit dem Schulgeld (das heißt, sie können jetzt noch nicht zahlen). Ich habe Dir schon geschrieben, dass wir dieses Jahr  70 Schüler und Schülerinnen haben im College und 7 LehrerInnen. Es sind Evangelisten und Frauenarbeiterinnen. Es geht uns gut. In dieser Woche haben wir heiße Sonne, und das Wasser ist fast alle, und die Anbauflächen und die Bäume sind trocken. Aber der Herr hilft uns- das ist immer wahr. Dazwischen gibt er Regen, und lässt sich alles erholen. 
    Ja, Gisela, viele Male an den Wochenenden gehe ich mit den Schülern in die Gemeinden und mache Vorsorgearbeit gegen Aids, im März waren wir im Jiwaka Distrikt. 
    In den Osterferien schickte ich 13 Studenten mit dem Studentenpastor unserer Schule und einem Lehrer in die Kol-Berge, um zu missionieren. Im Kol glauben die Frauen und Männer an Geister und an Gift. Wir haben die Studenten vorbereitet, und sie gingen und predigten stark. Jesu Stärke allein kann den Satan und die Geister besiegen. Als sie zurückkamen, dankten sie Gott. Warum? Den Männern und Frauen tat es leid und sie änderten ihren Sinn und weinten. 
    In diesem Semester werden wir in die Simbu Stadt und auch in Mt. Hagen Stadt gehen und Vorsorgearbeit gegen Aids machen, Ja, ich freue mich sehr über die Arbeit mit den Schülern. 
    Mir geht es gut. Dau arbeitet in Finchhafen und Hogaweng, es geht ihr gut. Anna ist noch in Mendi (Dau und Anna sind gute junge Frauenarbeiterinnen, die wir durch Briefe und kleine Geldgaben unterstützen). 
    Gisela, danke,dass Du für mich betest, auch für alle Gaben. Ich schrieb heute mehr auf Pidgin, das geht doch schneller als deutsch. Waltraud soll den Brief zu Euch mitnehmen. 
    Der Herr sei bei Euch, Deine Hofagao

Das Partnerschaftskomitee des Wabi-Kirchenkreises schreibt am 11. Oktober 2007:

  • Liebe Gisela und alle Freunde in Süderdithmarschen!

Die Mitglieder des Partnerschaftskomitees sprechen für 13 Gemeinden des Kirchenkreises, das sind mehr als 26.000 Männer und Frauen und Kinder in diesem Kirchenkreis und 13 Pastoren und mehr als 130 Evangelisten – wir alle wünschen einen guten Tag und Gott segne Eure Grüße, die zu uns kamen.

Ein großer, großer Dank und viele Grüße kommen zu Euch. Viele klatschen in die Hände und danken laut hier im Hause unserer Zusammenkunft in Kagua. Wir sagen großen Dank und große Freude zu Euch allen in Meldorf und Süderdithmarschen für Eure große Hilfe und Eure Berichte und Mitteilungen zu aller Zeit.

Danke für 3.750,- Kina, die zuerst kamen zur Zeit unseres Unglücks.

Jetzt hören wir von Pastor Raymond und Herrn Surumba, dass Ihr erneut Geld schicktet für unsere Arbeit in unserem Kirchenkreis, und das gibt uns große Freude. Wir danken und loben Gott dafür und danken Euch.

Leider sind diese Erdrutsche noch nicht zu Ende. In Herrn Surumbas Dorf ist erneut Grund weggebrochen und hat Häuser, Gärten, Trinkwasser und Vieles zerstört. Wir danken Gott, dass wir keine Menschen verloren. Betet für uns, dass Gott uns beisteht.

Pastor Raymond hat uns heute zu unserer Versammlung Philipper 2, 1-4 gelesen: Die Liebe, die von Christus kommt, bringt uns Frieden ins Herz durch seinen Geist, und unsere Liebe zueinander möge groß sein, so dass wir aneinander stehen und eines Herzens sind und die Liebe Gottes ehrlich unsere Herzen erfüllt. Und hierdurch besteht die Kirche.

Um einig miteinander zu sein, möchten wir auch noch einmal den Brief von Pastor Rudolf Lies ansprechen: Wir begrüßen, wenn zwei aus der von Euch eingeladenen Gruppe und zwei der von uns gewählten im nächsten Jahr zu Euch reisen Können, damit wir auch hierin einig sind.

Der ganze Wabikreis sendet dem ganzen Kirchenkreis Süderdithmarschen viele Grüße: Gott sei mit Euch und segne Eure Arbeit.

 

Surumba Yalali

Mackson Moke – Sekretär

P. Raymond Kurumi

Pastor Salap bedankt sich bei allen für ihre Gastfreundschaft

  • Liebe Meldorfer Kirchengemeinde!

 

Hier soll ein Dank stehen an alle, die im Juni in so vielfältiger Weise unseren Besuch aus Papua-Neuguinea begleitet haben, vom Ankommen am 01. Juni bis zu ihrer Abfahrt am 09. Juli 2008. 6 Gäste, das war eine ziemliche Herausforderung. Für fünf Wochen ein gutes Programm, für die Gäste und gleichermaßen für uns in Meldorf und in unserem Kirchenkreis.

Sie kamen nicht als Touristen, sie kamen als Christen zu Christen, als Geschwister zu Geschwistern, sie wollten sich und ihre Kirche vorstellen, und sie wollten uns und unsere Gemeinden erleben – gemeinsam mit uns. Unsere Jugend, unsere Kinder die Alten und die Jungen, unsere Gottesdienste und Konfirmanden, den Kindergarten, Schulen, die Aufgaben unserer Gemeinden für Schwache, für Alte, das Blaue Kreuz, Gespräche und Andachten, Konzerte und Kirchenfeste, Handwerk und bäuerliche Arbeit.

Höhepunkte waren das Jahresfest in Breklum, der große Abschiedsgottesdienst in Meldorf und die Verabschiedung von Bischöfin Potter in Lübeck, zu der sie eingeladen waren.

 

Pastor Salap hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Er schreibt:

 

Abschiedsbrief von Pastor Salap 08. Juli.2008

 

Mein Dank und mein Abschied kommt zu Euch Pastoren und Propst Kiene und allen Geschwistern in Meldorf und Süderdithmarschen und auch zu der Nordelbischen Kirche.

    Ich danke Euch, dass Ihr mich eingeladen habt. Und ich danke für Eure Fürsorge und Begleitung: für Essen und Trinken, für vieles Fahren zu allen Orten. Ihr habt viel Geld an mich gewandt, auch für die Reise ins östliche Deutschland, um den Ursprung von Martin Luther kennenzulernen, aber auch für viele Fahrten hier. Ich freue mich sehr, dass wir miteinander reisen und auch miteinander Gottes Worte bedenken und aussprechen konnten und damit seine Mission machten.

Ich danke Euch sehr, dass Ihr so viel für mich tatet und Euren guten Glauben und Eure Liebe zeigtet, auch zu meinem Geburtstag. Gott segne Euch!

Ein großer Dank geht an Euch, dass Ihr mir die Ansgar-Nadel für die Partnerschaft überreichtet.

Großer Dank und Freude geht an Pastor Rudolf Lies für seine große Arbeit. Und allen Damen, die meine Rede übersetzen.

 

Gott segne Euch!

 

 

Heute, am 16. August, kam der 1. Brief von Pastor Salap nach der Rückkehr:

Ein großer Dank! Alle Stationen, alle Erlebnisse, alle erfahrene Liebe und Freundlichkeit zählt er noch einmal auf mit allen Namen, dir er behalten hat oder sich notierte. „Bitte, grüße alle! Sage meinen großen Dank, auch von meiner Frau, und von der Sugu-Gemeinde. Der Friede unseres Gottes möge mit euch sein.“

Auch wir danken Gott, dass diese Begegnung so gut verlief, dass niemand krank wurde, dass sie es auch mit guten Gedanken überstanden und dass sie große Freude hatten.

Es war ein gemeinsames Gehen,“ sagt Paul, „wir haben gemeinsam unseren Glauben erlebt, wir wurden gestärkt, unsere Partnerschaft ist uns von Gott gegeben.“

 

Herzliche Grüße

 

Ihre Gisela Ketelsen