Nachrichten

Spendermahl zum Freiwilligen Kirchgeld 2007/2008
Eingestellt am: 09.06.2008

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Gottesdienste

11.02.12 15:30 Uhr: Gottesdienst im Ev.Altenhilfezentrum

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12.02.12 10:00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl

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Kirchenmusik

Freitag, 24. Februar 2012, 19.30 Uhr: Arien, Kantaten und Instrumentalmusik

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Spendenprojekte

Spendenaktion 2011/2012 - Sarzbüttler Glockenstuhl

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Konfirmandenseminar Februar 2007


Am 17. Februar 2007 trafen sich etwa 40 Hauptkonfirmanden aus der Geest und der Stadt im Gemeindezentrum, um gemeinsam ein Seminar zu gestalten. Pastorin Dr. Donata Dörfel und Pastor Reinhard Stender hatten den Vormittag vorbereitet. Ihnen zur Seite standen die Kirchenvorsteher Anna Wölber, Johanna Hell, Wolfgang Müller und Bernd Großheim. Das Thema des Seminars: das Abendmahl. Zu Beginn des Seminars stellten sich die Konfirmanden die Frage, woher eigentlich die Abendmahltradition kommt. Die Juden feierten das Passahfest in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten und die Leiden, die das Volk Israel dort ertragen hatte.


Das Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern eingenommen hat, war eigentlich ein Passahmahl. Nur hat Jesus das Mahl anders gedeutet. Er brach das Brot und sagte, das sei sein Leib, den wir essen. Der Wein sei sein Blut, das wir trinken, damit wir eins sind mit Jesus.


Mit diesem Wissen gingen die Konfirmanden in vier Arbeitsgruppen: die eine malte mit Anna Wölber Stillleben zum Thema Abendmahl. Mit viel Geduld und Akribie waren die Mädchen in der Gruppe dabei. Anna Wölber sagte hinterher, sie habe das kreative Knistern gespürt.


Eine zweite Gruppe produzierte ein Hörspiel. Darin geht es um einen Mann, der Freunde zu einer Party eingeladen hat, die aber alle Ausreden vorbringen, um nicht hingehen zu müssen. Der Mann wird sauer und lädt statt seiner Freunde Leute ein, die sonst eher geringschätzig angeschaut werden: Behinderte, Aussätzige usw. Als am Ende sein Haus voll ist, ist der Mann glücklich.


Die dritte Konfirmandengruppe beschäftigte sich mit dem Bild „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Das hängt in Mailand und ist im Original mehr als 9 Meter lang und vier Meter hoch. Es hing im Refektorium eines Klosters, dort, wo die Mönche ihre Mahlzeiten eingenommen haben. Es zeigt Jesus und seine Jünger. Die Jünger sind fassungslos, weil Jesus ihnen gerade erzählt hat, dass einer von ihnen ihn noch in derselben Nacht verraten wird.


Die Konfirmanden machten sich daran, das Bild nachzustellen. Schnell war ein Jesus gefunden. Auch die Rolle des Judas wurde zügig vergeben. Alle Gruppenmitglieder bekamen ihre Rolle, die sie auszufüllen hatten. Hier ist das Ergebnis zum Vergleich:


Die vierte Gruppe nannte sich selbst die Hauswirtschaftsgruppe. Sie backte Brot und bereitete das Abendmahl vor, das dann alle gemeinsam einnahmen. Vorher sprachen alle ein Gebet, Kerzen wurden entzündet, Lieder gesungen (am Ende sogar richtig energisch).


Dann spielten Pastorin Dörfel und Pastor Stender die Teilnehmer an einer Diskussionssendung. Moderator war Bernd Großheim. Die Frage war, wie man denn nun das Abendmahl feiern sollte, würdig oder eher locker? Fast alle Konfis fanden locker besser. Sollte das Abendmahl als ganze Mahlzeit dargereicht werden, oder reichen eine Oblate und ein Schlückchen Traubensaft? Das Publikum entschied sich für die kleinere Mahlzeit. Dann war die Frage, ob Kinder dabei sein dürften, wenn das Abendmahl eingenommen wird. Den meisten Konfirmanden war das egal. Herumwuselnde Kinder seien schon ok.

Fast alle Teilnehmer fanden den Vormittag gut, die Zeit verging wie im Flug. Die Kirchenvorsteher lernten die Konfirmanden kennen und mussten sich einmal nicht mit Finanzen oder Verwaltung beschäftigen. Sie freuen sich schon auf das nächste Seminar.

 

Hier sind noch mehr Bilder zum Durchklicken: