Nachrichten

Spendermahl zum Freiwilligen Kirchgeld 2007/2008
Eingestellt am: 09.06.2008

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Gottesdienste

11.02.12 15:30 Uhr: Gottesdienst im Ev.Altenhilfezentrum

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12.02.12 10:00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl

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Kirchenmusik

Freitag, 24. Februar 2012, 19.30 Uhr: Arien, Kantaten und Instrumentalmusik

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Spendenprojekte

Spendenaktion 2011/2012 - Sarzbüttler Glockenstuhl

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Meldorfer Dom und seine umfassende Restaurierung


Meldorfer Dom

 

Der Meldorfer Dom gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten an der Westküste. Er ist zwischen 1250 und 1300 erbaut worden als eine dreischiffige Basilika mit einem dreijochigen Querhaus und einem plattgeschlossenen Chor. Seine heutige Außengestalt erhielt der Dom nach einem großen Brand im Jahr 1866. Die mittelalterliche Gestalt des Innenraumes ist im wesentlichen erhalten geblieben. Vor dem Brand wirkte die Kirche wuchtiger, der Turm war niedriger und gedrungener.

 


Altarraum

Das Chorgitter bildet mit der Kanzel eine Einheit. Es wurde von den Rendsburgern Johann Peper und Thies Witt 1603 geschnitzt. In den durchbrochenen Rundbögen stehen sieben Apostel. Ein wenig vor ihnen sind vier Tugendfiguren zu sehen: Glaube, Klugheit, Liebe und Gerechtigkeit. Darüber prangt das Wappen des damaligen Landesherren, des dänischen Königs. Neben dem König stehen Adam und Eva. Noch über dem König steht der gekreuzigte Christus.


Der mittlere Teil des Altars wurde 1520 aufgestellt. Der Altaraufsatz besteht aus zwei Teilen, dem geschnitzten älteren und einem gemalten jüngeren Teil auf den Außenflügeln, die 60 Jahre später dazu kamen.


Der im Altarraum stehende Taufkessel aus Bronze mit den drei männlichen Tragfiguren gehört auch in die Zeit vom Ende des 13. Jahrhunderts. Der Kessel ist wie eine Glocke gegossen.


Marcussen-Orgel

Die Orgel im Meldorfer Dom wurde 1977 vom dänischen Orgelbauer Marcussen in Apenrade gebaut. Sie gehört zu den großen Orgeln Schleswig-Holsteins. Alljährlich kommen Tausende Musikliebhaber in den Dom, um die Meldorfer Marcussen-Orgel in Konzerten zu erleben. 

Orgelbyggeri Marcussen: http://www.marcussen-son.dk/

 

 

 

(Diese Informationen stützen sich auf die Veröffentlichung  „Der Dom zu Meldorf“ von Propst i.R. Klaus Jürgen Horn. Sie können dieses Büchlein im Dom käuflich erwerben.)

Umfassende Restaurierung des Meldorfer Doms in fünf Bauabschnitten


Wind, Wetter und die Zeit hatten Spuren am und im Dom hinterlassen. Deswegen war eine aufwendige Restaurierung in 5 Bauabschnitten erforderlich geworden.

Eine Spezialfirma kratzte 2008 zunächst alle schadhaften Fugen aus dem Mauerwerk heraus, um es danach neu mit Muschelkalk zu verfugen. Kaputte Ziegel wurden durch neue ersetzt. Bei den Bauarbeiten wurde außerdem festgestellt, dass sich hinter der jetzigen Außenmauer noch eine zweite Mauer befindet. Beide Mauern mussten aus Gründen der statischen Sicherheit des Bauwerks miteinander verbunden werden. Das geschah durch das Setzen spezieller Mauerwerksanker.


Auch die Fensterrahmen mussten renoviert werden. Sie sind aus Blei und waren zum Teil so verzogen, dass es für die wertvollen Fenster gefährlich wurde.

Um den Dom außen und auch innen umfassend in 5 Teilbauabschnitten zu restaurieren, waren allein für die ersten 4  Bauabschnitte rund 2,2 Millionen Euro nötig. Die Kirchengemeinde wurde bei diesen finanziell aufwendigen Arbeiten bisher unterstützt von der Nordelbischen Kirche, vom Kirchenkreis Süderdithmarschen sowie durch Bundesmittel über die Bewilligung von Geldmitteln zur Denkmalpflege.


Wer die Ev.Kirchengemeinde Meldorf weiterhin bei der Abwicklung der Finanzierung unterstützen möchte, kann über eine Spende helfen!

                           Spendenkonto 12 216 248

                           Dithm.Volks- und Raiffeisenbank

                           (BLZ 218 900 22)

 

Der 5. Bauabschnitt, der noch allein ein Volumen von mehr als 1 Million Euro umfasste, erforderte eine finanzielle Eigenbeteiligung der Meldorfer Kirchengemeinde in Höhe von einem Drittel der entstandenen Kosten - d.h. mehr als 300 000 Euro mussten und müssen noch über Rücklagen und Spenden finanziert werden.

In diesem Sanierungsabschnitt ging es um den Innenraum des Doms. Zum Jahresbeginn 2009 wurden die Gewölbe im Altarraum und in der Vierung restauriert. Auch die Heizungs- und Lüftungsregelungstechnik wurde durch das Anschliessen der Motoren zur Fensteröffnung in den oberen Bereichen optimiert, damit die durch die Sanierungsmaßnahmen erzielten Ergebnisse möglichst lange erhalten bleiben.


Vor allem die Deckenmalereien mussten vor weiterem Verfall geschützt werden. Gutachter stiegen über Gerüste und mit Hubsteigern bis unter die Gewölbedecke und stellten starke Schäden fest.


Auf diesem Bild erkennt man die Risse im Putz, die durch Bewegungen des Gebäudes entstanden sind. Manche Putzstellen sind hohl. Mit abgehendem Putz hätte auch die Malschicht für immer verloren gehen können. Das kann nun nicht mehr passieren, weil von den Restauratoren mit kleinen Kanülen Festigungsmaterial  in die bedrohlichen Risse und Hohlstellen eingebracht worden ist. Zusätzlich bildeten mit der Zeit entstandene Staub- und Schmutzschichten, die vorsichtig entfernt wurden, Nährböden für das Ansiedeln von Mikroorganismen.

Auch die Marcussen-Orgel wurde im Zuge der für 2009 anstehenden Innenraumarbeiten komplett gereinigt und neu intoniert.

Zum ersten Adventswochenende 2009 wurde der im neuen Glanz erstrahlende Dom mit einem Eröffnungskonzert am Samstag Abend und einem feierlichen Gottesdienst zum 1. Advent, bei dem die restaurierte Marcussen-Orgel erstmalig zu hören war- nach der restaurieungsbedingten Schließung Anfang Januar 2009- wiedereröffnet.

 

Schauen auch Sie gern zu folgenden ÖFFNUNGSZEITEN in den Meldorfer Dom: 

Mo-Fr                              von 10.00-12.00h und 14.00-16.30h  sowie am

Sa                                    von 10.00-12.00h   und im Sommer

So (im Juli-September) von 14.00-17.00h  .

Im Jahr 2009 sind viele kleinere und auch überaus großzügige Spenden zur Unterstützung der Finanzierung all dieser so wichtigen Arbeiten eingegangen. HERZLICHEN DANK ALLEN SPENDERN!!!

  

 


Die korrodierte Kirchturmspitze mit Wetterhahn, die ebenfalls im 5.Bauabschnitt abgenommen und aufwendig restauriert wurde, ist am 26.06.2010 wieder mittels Kran und Hebebühne bei strahlend sonnigem Sommerwetter und Windstille in den Morgenstunden auf die Kirchturmspitze gesetzt worden.


Unser Dom ist nun wieder komplett hergestellt - und strahlt von innen und außen!!!

Für diesen letzten, allein noch einmal mehr als 100000 Euro kostenden und finanziell noch abzuwickelnden Teil der Domrestaurierung sind wir weiterhin für SPENDEN offen und dankbar! (Spendenkonto siehe oben!)

Für alle im Jahr 2010 und 2011 für diesen Zweck bisher eingegangenen kleineren und auch wiederum sehr großzügigen Spenden bedanken wir uns abermals sehr herzlich!!!